Mittwoch, 26.2.
Geschafft ! Obwohl ich auf dem Weg zum Flughafen unter heftigen Schwächeattacken litt und noch bis zum Einchecken so meine Zweifel hatte, ob ich es überhaupt an Bord schaffen werde, sind wir inzwischen in San Diego gelandet. Natürlich verlief die Reise mit Überraschungen, zum Beispiel dem Schreckmoment, als am Schalter von British Airways klar wurde, dass mir bei Uli's ESTA-Antrag ein Fehler unterlaufen war... Zum Glück sind wir ja früh genug dort gewesen, und so hatte Uli Zeit, an einem öffentlichen Computer noch schnell eine neue Anmeldung vorzunehmen, während ich von Schwindelattacken geplagt und über alle Maßen nervös neben unserem Gepäck auf ihn wartete.
London war schnell erreicht; bis zum Weiterflug blieb ein bisschen Zeit, in der wir mit einem Getränkeautomaten kämpften, der unsere Euro-Stücke gierig verschlang (kleines Wasser 2,50) - aber ich musste schließlich meine Medikamente pünktlich einnehmen.
Im Flieger nach San Diego hatten wir zwar keine Fensterplätze, dafür aber einen Sitz neben mir frei, so dass wir genug Beinfreiheit hatten, um uns zwischendurch mal ein bisschen zu strecken. Fast 12 Stunden mussten wir es so aushalten... puh, anstrengend ! Erwähnenswert ist die Tatsache, dass das Essen erstaunlich gut mundete (wenn ich auch nach dem Maccaroni-Käse-Auflauf mit Lauch unter reichlich Luft im Bauch litt; da zeigte sich, warum es gut war, direkt neben den Toiletten zu sitzen), und dass das Bordpersonal sehr zugewandt war. Uli ließ sich den einen und den anderen Whisky schmecken, ich trank literweise Wasser und Apfelsaft, wir zappten uns durch das Bordprogramm und glitten stetig dahin. Schwere Turbulenzen über Grönland brachten mich kurz zum Weinen, aber die tröstenden Worte meines Mannes halfen mir schnell über die Angst, womöglich im Eismeer eine Bruchlandung erleben zu müssen, hinweg.
Der Landeanflug verlief angenehmer als erwartet (kaum Ohrenprobleme), und als nächstes standen wir in langen Schlangen vor der homeland security - ein Stündchen ging ins Land, bevor wir wussten, dass wir einreisen dürfen. Meine Nerven lagen inzwischen blank, ich zitterte am ganzen Leib, und ein kleines Missverständnis mit Uli dämpfte die Laune noch zusätzlich...
Nun noch das Auto. Ich hatte von Deutschland schon alles geregelt, aber es dauerte eine weitere Stunde, bis wir unseren fahrbaren Untersatz in Empfang nehmen konnten. Es handelt sich um einen Nissan Versa, Automatikgetriebe, schön geräumig und leise, der uns die nächsten drei Wochen sicher durch das Land tragen soll.
Jetzt musste nur noch das Motel gefunden werden, was sich zum Glück als leicht herausstellte.
Der Geruch, der mir aus dem großen, milchkaffeefarbenen Raum entgegen strömte, erinnerte mich auf seltsame Weise an meine erste Kalifornien-Reise - eigenartig, wie diese Erinnerungen in einem verankert sein können.
Ein riesiges Bett (king size) mit weichen Kissen nahm uns gnädig auf - endlich liegen nach den vielen anstrengenden Stunden !!
Als der Hunger kam, war ich viel zu müde, um noch einmal das Bett zu verlassen, und Uli war so gut, an der Rezeption Pizza für uns bestellen zu lassen. Eine halbe Stunde später erhielten wir eine warme, fettige Margherita mit extra Käse, die sich herrlich im Liegen verspeisen ließ - wunderbar.
Ein bisschen Lesen war noch drin ("Das Hotel New Hampshire" John Irving), dann fielen uns die Augen zu, und wir kamen endlich zur Ruhe. In der Tat verlief die Nacht erstaunlich ungestört - da bin ich aus Motels ganz anderes gewohnt...
Geweckt wurden wir gegen halb sieben vom sonoren Tröpfeln des Regens. Grauer Himmel hinter Palmen - I thought it never rains here?!
Catania at it's best
la bella città nera
Donnerstag, 27. Februar 2014
Dienstag, 25. Februar 2014
The finishing touch
Dienstag, 25.2.
Alles geht nur sehr schleppend voran, denn mir geht es nach wie vor nicht gut. Mein Kreislauf liegt am Boden nach 6 Tagen Fieber und Schmerzen ! Zum Glück haben wir nicht so viel zu packen und ja auch noch ein bisschen Zeit...
In San Diego, wo wir morgen landen sollen, sind momentan runde 18 °C, aber es wird laut Wetterbericht wohl regnen. Whale watching steht in den ersten Tagen auf dem Plan.
Hach, ich bin nun doch wieder ziemlich gespannt !
Alles geht nur sehr schleppend voran, denn mir geht es nach wie vor nicht gut. Mein Kreislauf liegt am Boden nach 6 Tagen Fieber und Schmerzen ! Zum Glück haben wir nicht so viel zu packen und ja auch noch ein bisschen Zeit...
In San Diego, wo wir morgen landen sollen, sind momentan runde 18 °C, aber es wird laut Wetterbericht wohl regnen. Whale watching steht in den ersten Tagen auf dem Plan.
Hach, ich bin nun doch wieder ziemlich gespannt !
Montag, 24. Februar 2014
Travel fever
Momentan liege ich krank im Bett, gepackt haben wir auch noch nichts, aber ich bin guten Mutes, dass wir am Mittwoch trotzdem in die USA fliegen! Schon so lange habe ich diese Reise herbei gesehnt - da kann uns so eine fiese kleine Virus-Grippe nicht einfach einen Strich durch die Rechnung machen.
Bald werdet Ihr mehr von uns lesen, und wir freuen uns schon jetzt auf Eure Kommentare.
Bald werdet Ihr mehr von uns lesen, und wir freuen uns schon jetzt auf Eure Kommentare.
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