Catania at it's best

Catania at it's best
la bella città nera

Samstag, 15. März 2014

Feels almost like home

Freitag, 14.3.
Erwachen kurz nach neun, das Haus schön still -> alle ausgeflogen. Nach dem morgendlichen Tee-, Kaffee- und Reinigungsritual brachte unser Auto uns in die Ortsmitte, wo wir das "My garden cafe" aufsuchten und sehr leckeres Frühstück verspeisten (Omelettes mit und ohne Avocado - guess who's gotten which...). Unser Hauptthema war Sina und wie es weiter gehen wird. Nach dem Gespräch mit Bianca war uns beiden klar, dass wir uns um Sina kümmern müssen - ob wir wollen oder nicht !
Ein schwieriges Thema, ohne Frage.

Unter leicht bewölktem Himmel fuhren wir Richtung Tracy und von dort auf der 580 nach Livermore.
Ich musste immer wieder weinen, weil diese Gegend für mich wahrlich ein zweites Zuhause darstellt - und der Gedanke, ich wenigen Tagen Abschied nehmen zu müssen, erfüllt mich mit Trauer.


Wir hörten mehrere Male "Dreamcatcher", während wir uns auf die Hügelketten vor Livermore zu bewegten.


Ah, sweet memories... hier kannte ich mich aus wie in meiner Westentasche, und ich fragte mich, wie oft ich hier wohl schon entlang gefahren war.

Das Outlet Mall in Livermore, in welchem wir nach den Schuhen für Till suchen wollten, war gar nicht so einfach zu finden, vor allem, weil unser Navi uns reichlich an der Nase herum führte. Nach einiger Zeit waren wir dann erfolgreich und parkten unser treues Gefährt auf einem riesigen, ziemlich überfüllten Parkplatz. Das Mall selbst bestand aus diversen Marken-Läden, alles war überdacht und musikbeschallt und voller einkaufswütiger Menschen. Im Nike-Store wurden wir zum Glück schnell fündig - ich hoffe, wir haben den richtigen Schuh in der passenden Größe ergattert. Danach besuchten wir einen Levis-Store, und Uli erstand eine Jeans, Kostenpunkt in Deutschland: 120 Euro, hier: 59 Dollar, also ein echtes Schnäppchen.
Meine Laune sank in den Keller, denn mich widerte der ganze Markenwahn, dieser scheinheilige Rummel um überteuertes Zeugs, nur weil ein bestimmter Name drauf steht, plötzlich derartig an, dass wir schnell das Weite suchen mussten. Nichts wie weg hier, zurück ins Central Valley.


Da ich nach wie vor neue Jeans brauchte, besuchten wir den TJ Maxx in Modesto, wo ich tatsächlich auf Anhieb 2 passende Exemplare fand - lucky me.
Zufrieden, aber ein wenig unter der Wärme leidend, beschlossen wir, eine kurze Pause bei Starbucks einzulegen. Ein eiskalter, köstlicher Caramel Flan Frappuccino mit Sojamilch erfrischte mich gründlich, während Uli sich an einem dreifachen Espresso labte.
Wir fuhren eine Zeitlang einfach mehr oder weniger ziellos herum, auf schnurgeraden Straßen, umgeben von riesigen Farmflächen, Plantagen und Weideland.


Dieser Bluebird wollte sich für das Foto nicht so richtig in Position begeben, was Uli leicht erzürnte.


Curt hatte uns von einem seiner Lieblings-Burger-Läden (obwohl Kette) berichtet, und wir hatten ein bisschen Hunger, also besuchten wir den In-N-out Burger in Modesto, der uns frisch zubereitete Burger, richtig gute Pommes (aus echten Kartoffeln) und exzellenten Service bot. Lecker und preiswert - sehr überzeugend ! 

Langsam senkte sich die Sonne, und wir kehrten zurück nach Ripon. Dort fuhren wir auch noch ein wenig herum, unter anderem suchten wir diese bemerkenswerte Einrichtung auf:


In einem Walgreens erstanden wir einen Sweater für Uli, Ohrstöpsel für mich sowie einen Glücksbambus für Bianca und Curt, als kleines Dankeschön für ihre überaus großzügige Gastfreundschaft.
Zurück in der Avenue A trafen wir Melissa, die ich zuletzt im Alter von 5 Jahren gesehen hatte. Wir plauderten einen Moment, und dann tauchten Bianca und Sina auf, die soeben vom Joggen zurück kamen. Auch Curt erschien, die Hunde kläfften dazwischen herum... Leben pur !
Ich startete eine Waschmaschine mit unseren neuen Kleidungsstücken und fuhr dann mit Bianca zum Safemart, denn wir benötigten ein paar Dinge für's Abendessen. Wir saßen noch lange im Auto vorm Haus und sprachen über die Sina-Problematik. Der Austausch tat gut, und wieder einmal stellte ich fest, wie sehr ich meine schlaue Cousine schätze !! 
Zusammen mit Uli machten wir Abendessen: Salat, Hühnchen, Gnocchi und Gorgonzola-Soße, deren Zubereitung Bianca sich von mir zeigen ließ.
Wir lachten und alberten herum, bis es Zeit war, ins Bett zu gehen (bzw. dieses blog zu schreiben).
Der Hund Trigger gesellte sich zu uns ins Zimmer und lag erst schnarchend auf dem Teppich,


und kam dann sogar zu mir ins Bett:


Sehr niedlich - aber nicht so niedlich wie unser wundervolles Kätzchen, das ich jeden einzelnen Tag so doll vermisse !

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