Catania at it's best

Catania at it's best
la bella città nera

Freitag, 14. März 2014

Looking for gold

Donnerstag, 13.3.
Nach einer Nacht mit mehreren Unterbrechungen (mein Kopf ließ sich nicht abschalten) wachten wir kurz nach neun auf. Auf dem Weg zum Badezimmer traf ich die Putzfrau im Flur - huch ?! 
Bianca hatte Pfannkuchen zum Frühstück zubereitet, das ganze Haus duftete herrlich. Ein strahlend blauer Himmel begrüßte uns und ließ uns freudig in den Tag starten.


Mit Kaffee und Tee ausgestattet begaben wir uns an den Frühstückstisch und sprachen eine ganze Weile mit Bianca die Sina-Problematik durch, während wir die leckeren Pfannkuchen mit Sirup und Puderzucker genossen. Eine wirkliche Lösung fanden wir nicht, was uns einigermaßen deprimierte.

Ich startete eine Maschine Wäsche, ging duschen und setzte mich danach auf die sonnige Veranda, um die letzten Postkarten zu schreiben. Es war so warm, dass meine nassen Haare innerhalb kurzer Zeit trockneten.


Bianca setzte sich zu mir, und gemeinsam planten wir den Tag: Sina würde um 12 aus der Schule kommen, und danach könnten wir in Richtung Modesto aufbrechen, Curt's Geschäft besuchen und dann zu fünft einen Ausflug ins Gold Country starten. Gesagt, getan. Wir relaxten noch ein bisschen in der Sonne, bis Sina kam, welche ihr Mittagessen zu sich nahm, und wir packten derweil unsere Dinge zusammen. Gegen halb eins ging es los. Zuerst zum Post Office, da ich Briefmarken benötigte. Ein kurzer Plausch mit der sehr interessierten Postangestellten bereitete mir Freude - ich mag die Offenheit so sehr, mit der die Menschen hier aufeinander zugehen ! 
Dann noch mal kurz zurück in die Avenue A, weil Bianca ein paar Sachen vergessen hatte, und endlich auf den Highway 99 nach Modesto.
Wir besichtigten Curt's Geschäft und lernten seine Angestellten kennen. Nun übernahm Curt das Fahren, und wir quetschten uns mit Sina auf die Rücksitzbank. In flotter Fahrt ging es auf der 108 über Oakdale und anschließend auf der 120 nach Jamestown. Eine authentische Westernstadt erwartete uns hier, sehr hübsch anzusehen, mit beeindruckenden Häusern und schnuckeligen Geschäften - allerdings ohne Coffee Shop, den wir uns sehnsüchtig wünschten.


In einem der diversen Antiquitätenläden entdeckten wir diesen sinnigen Spruch, welcher in jeder Lebenslage anwendbar ist, daher musste er natürlich sofort abgelichtet und nun hier gepostet werden:


Bianca regte an, den Nachbarort Columbia aufzusuchen, was wir in die Tat umsetzten.
Hier war die gute alte Zeit noch viel lebendiger als in Jamestown. Wir genossen es, zwischen den historischen Gebäuden herum zu wandern und alles genau zu betrachten. Und da es inzwischen weit nach drei war, kehrten wir in ein romantisches kleines Lokal ein, in dem wir leckere Sandwiches und Kaffee bekamen.


Nach dieser Stärkung besuchten wir das dorfeigene Gefängnis, die Schule und den großen Friedhof, auf dem wir intensiv die interessanten Grabsteininschriften studierten. 
Gegen fünf wurde es Zeit, den Rückweg anzutreten, da Curt noch beruflich nach San Francisco musste - der Arme, ihm stand eine lange Nacht bevor...
Die Fahrt durch die wunderschöne Landschaft versüßten wir uns zusätzlich mit Musik nach Wahl, bei der wir fleißig mitsangen (Sina schlief derweil eine Runde).


Wir halfen Curt noch, seinen Transporter zu beladen und fuhren dann zu Costco, wo wir ein bisschen shoppten. Leider fand ich keine passende Jeans, worauf ich sehr gehofft hatte.
Zurück in der Avenue A bereiteten wir das Abendessen: Salat, Reis-Quinoa-Mix, dazu Huhn und Spargel. Alles sehr lecker - und beim Essen merkte ich, dass ich ziemlich ausgehungert war.
Die Wäsche war bereits zum größten Teil trocken und konnte zusammen gelegt werden (wunderbar, wieder einen ganzen Stapel saubere Kleidung zu haben).
Und dann ließen wir den Abend ausklingen, in der Hoffnung, diese Nacht ein bisschen besser ruhen zu können.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen