Wir sind erneut früh wach und ausgeruht, sodass der Tag frisch und munter beginnt. Anhaltende Hupkonzerte auf der Straße rufen uns auf die Balkone: es wird mal wieder in zweiter Reihe geparkt, sodass niemand mehr durchkommt. Allerdings dauert es runde 5 Minuten, bis sich endlich jemand erbarmt und das störende Fahrzeug wegbewegt. Kurz danach ertönt Hufgetrappel, wir schauen uns fragend an und erblicken verwundert zwei berittene Polizisten.
Heute wollen wir auf der Via Umberto ein neues Lokal zum Frühstück ausprobieren - allerdings besuche ich erst schnell den Obststand, um mir meinen täglichen Vitaminschub abzuholen. Wieder so vollreif und so lecker!
Ob wir auch so gewirkt haben oder gar wirken? Bitte nicht!!
Etwas anstrengendes liegt in der Luft, da scheint sich was zusammen zu brauen…
Wir wandern Richtung Stazione, denn für heute steht ein Besuch in la mostra delle illusioni an. Auf dem Weg entdecken wir an einer Hecke eine kleine Gruppe Katzen, die hier scheinbar ein Zuhause gefunden hat. Und richtig: eine anwesende Dame nennt uns alle Namen der pelzigen Tiere und hält auch Futter für sie bereit. Mir imponiert diese Tierliebe. Ob allerdings für Kastration gesorgt wird, damit sich das Elend nicht noch vergrößert, vermag ich nicht zu sagen. Wäre ja klug.
Der Himmel wird zunehmend dunkel, die Luftfeuchtigkeit steigt, wir schwitzen ungemütlich vor uns hin und sind froh über jeden Lufthauch, der Abkühlung verspricht.
Vor dem Bahnhof befindet sich dieser Brunnen, der seltsame Interaktionen ziwschen Pferden und Frauen zeigt:
Die Zeit vergeht wie im Flug , vor allem vom green screen und der witzigen Zimmer-Box bekommen wir gar nicht genug!
Herrlich!! Wann hat das letzte Mal eine Ausstellung so viel Spaß gemacht, dass wir nicht einmal einschätzen können, ob wir eine oder zwei Stunden drin waren?! Ich kann mich nicht erinnern!
Als wir das Gebäude schließlich verlassen, ist der Himmel noch dunkler geworden und ein leichtes Grollen am Horizont ist deutlich zu vernehmen.
Die Illusionen haben uns hungrig und müde gemacht, so zieht es uns heim - aber vorher stoppen wir noch bei Lidl für Zucker, Klopapier und Waffeln für Uli.
Nun fallen einige Tropfen, allerdings kein Vergleich zu norddeutschen Güssen!
Zuhause gibt es ein kleines pranzo mit Avocados und Käsebroten, danach ruft laut und deutlich das Bett.
Erst nach 19 Uhr werden wir wieder wach - das Schläfchen war wohl nötig… Uli bietet sich an, uns zum Abendessen ein paar Hamburger zu holen, was ich nur zu gerne annehme, denn so kann ich währenddessen den blog-Beitrag fertigstellen und muss nachher nicht wieder bis in die Puppen sitzen.




















Prego, amore mio
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